Zen To Done - Gewohnheit 3: Planen

Verfasst von Stephan Schielke

Veröffentlicht am 21.02.2012

Drei Monate Zen To Done - In diesem Monat habe ich mir die zu ändernde Gewohnheit Planen vorgenommen. Auch diesmal möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Eine Übersicht aller Erfahrungsberichte befindet sich hier.

In der MindMap ist eine Zusammenfassung des Kapitels

ZEN TO DONE (TEIL 6): Gewohnheit 3: Planen von imgriff.com zu sehen.

Dies sind die wichtigsten zu beachtenden Sachen beim Planen.

Für jede Kalenderwoche beschreibe ich ein Blatt Papier mit allen Tagen der Woche. Von meiner langen ToDo-Liste suche ich mir dann "große Brocken" heraus und trage Teilaufgaben in die Wochenliste ein. Kleinere Aufgaben von der ToDo-Liste verteile ich auf jeden Tag. Auf diese Weise sehe ich jeden Tag was geplant ist.

Mein erstes Problem mit dieser Gewohnheit ist das möglichst frühe abarbeiten der Aufgaben. Ich bin kein Frühaufsteher und bin froh jeden Tag rechtzeitig auf die Arbeit zu kommen. Vor meinem Arbeitstag arbeite ich keine Aufgaben ab. Bisher ist es mir auch nicht gelungen nur eine einzige Aufgabe vor der Arbeit abzuarbeiten. Das System funktioniert dennoch. Nach der Arbeit und am Wochenende, lassen sich die geplanten Dinge dann abarbeiten.

Das zweite Problem sind die Ablenkungen. Kleine Ablenkungen sind kein Problem, dafür aber unerwartete große Ablenkungen. Für manche Dinge muss einfach Freizeit vorhanden sein. Freizeit sollte meiner Meinung nach nicht geplant werden. Deshalb lasse ich mich gerne von Freundin und Freunden ablenken. An manchen Tagen arbeite ich dann nicht am geplanten Ziel. Wichtig ist es dann aber die verpasste Aufgabe auf den Rest der Woche aufzuteilen oder zurück zur ToDo-Liste zu schreiben. Bei der Priorisierung der Aufgaben gibt Zen To Done kein System vor. Hier muss jeder selber entscheiden was wichtige Aufgaben sind und welche verschoben werden dürfen.

Am Anfang der nächsten Kalenderwoche wird ein neues Blatt angefertigt. Zuvor sollte man nochmals auf das alte Blatt blicken und sich über das Erledigte freuen.

Meinen Jahreszielen bin ich ein kleines Stück entgegen gekommen. Man muss darauf achten an einem Tag in der Woche ein Stück von etwas richtig Großem zu realisieren. Jahres- und Lebensaufgaben brauchen sehr viel Zeit. Den meisten von uns wird jedoch nicht das Glück widerfahren Jahre freier Zeit am Stück zu haben. Um seine Wünsche dennoch zu realisieren muss man sie in viele kleine Pakete umwandeln.

Vielleicht brauche Ich für diese Gewohnheit noch ein wenig mehr Zeit, um auch Morgens kleine Aufgaben zu erledigen. In dieser Gewohnheit geht es ja auch mehr darum zu Planen.