Zen To Done - Gewohnheit 1: Sammeln

Verfasst von Stephan Schielke

Veröffentlicht am 20.12.2011

Einen Monat nun arbeite ich nach der Zen To Done Technik. Als erste Gewohnheit habe ich mir, wie vorgeschlagen, das Sammeln der Informationen und Aufgaben vorgenommen. Ich möchte euch beschreiben was sich alles bei mir geändert hat.

Eine Übersicht aller Erfahrungsberichte befindet sich hier.

In der MindMap ist eine Zusammenfassung des Kapitels ZEN TO DONE (TEIL 4): Gewohnheit 1: Sammeln zu sehen. Dies sind die wichtigsten zu beachtenden Sachen beim Sammeln der Gedanken.

Im Netzt habe ich ein kleines Notizbuch bestellt, das ich seither jeden Tag mit mir trage. Sei es zur Arbeit, zu Freunden oder mit ins Bett. In dem Buch liegt ein Bleistift bei um zu jeder Zeit schreibbereit zu sein.

Im ersten Monat habe ich 67 Einträge gemacht. Von Terminen über Ideen bis hin zu großen Aufgaben. Sowie mir ein Gedanke kam, wollte ich ihn nicht verlieren, wie sonst immer geschehen, sondern habe ihn direkt aufgeschrieben. In manchen Situationen wirkt das merkwürdig für Beobachter, liefert aber sofort ein wenig Gesprächsstoff. Die Hauptsache ist, der Gedanke wurde schriftlich niedergeschrieben und kann das Kurzzeitgedächtnis nun verlassen. Seitdem ich die Gedanken aufschreibe "ploppen" diese nicht mehr einfach so sporadisch zu den unmöglichsten Zeiten vor meinem geistigen Auge auf. Das schafft spürbar richtig viel Platz für mehr Konzentration und neue Gedanken und Ideen.

Nach dem Aufschreiben in das Notizbuch, was unterwegs bei mir geschieht, setzte ich mich jeden Abend einmal hin und übertrage die Aufzeichnungen auf ein Blatt Papier, welches sich auf meinem Schreibtisch befindet. Unter die Notizen im Notizbuch mache ich einen Strich. Nach jeder abgearbeiteten Aufgabe streiche ich diese vom Blatt Papier. Das macht, wie man sich sicherlich denken kann, am meisten Spaß. Man erkennt sofort auf dem Blatt wie viele Aufgaben bereits fertig und wie viele noch offen sind. Da alle Aufgaben auf einen Blick ersichtlich sind hat man auch nicht mehr das subjektive Gefühl "doch noch so viel machen zu müssen". Man weiß jetzt wie viele Aufgaben wirklich noch auf einen warten, anstatt es zu vermuten

Schon nach dem ersten Tag fühlt man sich ein Stück weit befreit und entlastet. Der Kopf fühlt sich leerer an; In einem guten Sinne! Ich habe gespürt wie freie Kapazitäten entstanden sind. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Gewohnheiten und hoffe weiterhin solche positiven Erlebnisse mit Zen To Done sammeln zu können.